Wartungsarbeiten Telefonanlage

Am Freitag, den 28. Januar wird unsere Telefonanlage gewartet. In der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr sind wir telefonisch nicht zu erreichen.

Beratung

Wir beraten, informieren und unterstützen

  • Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt
  • Angehörige, Freund*innen der Betroffenen sowie Zeug*innen eines Angriffs

Die Mitarbeiter*innen der Opferberatung

  • hören den Betroffenen nach einem Angriff zu, geben die Möglichkeit das Anliegen in geschützter Atmosphäre zu schildern und beraten psychosozial.
  • unterstützen bei der emotionalen Verarbeitung des Erlebten und vermitteln auf Wunsch zu Trauma-Ambulanzen und Therapeut*innen.
  • recherchieren den Grad der weiteren Bedrohung und analysieren gemeinsam mit den Betroffenen die Situation.
  • beraten bezüglich möglicher Fragestellungen zur Anzeigenerstattung.
  • informieren über rechtliche Möglichkeiten wie Anzeige, Nebenklage und die rechtliche Stellung von Opfern im Strafverfahren.
  • begleiten auf Wunsch zur Polizei, zu Rechtsanwält*innen, Behörden und Ärzt*innen.
  • unterstützen in der Prozessvor- und -nachbereitung und begleiten die Betroffenen sicher zur Gerichtsverhandlung.
  • klären eventuelle Entschädigungsansprüche und helfen bei der Beantragung weiterer finanzieller Hilfen sowie beim Ausfüllen der Anträge.
  • beraten zum Umgang mit Medien und bei Anfragen von Journalist*innen und unterstützen auf Wunsch bei einer Öffentlichkeitsarbeit.

Die Grundsätze unserer Beratung

  • Die Beratung erfolgt prinzipiell mobil und aufsuchend in ganz Westfalen-Lippe. Wir fahren also zu den Betroffenen nach Hause oder an einem neutralen Ort ihrer Wahl. Nach Absprache sind jedoch auch Termine in unserem Büro möglich.
  • Wir stehen parteilich an der Seite der Opfer im Sinne ihrer Bedürfnisse und unterstützen deren Perspektive und Interessen.
  • Eine Anzeigenerstattung ist keine Voraussetzung um beraten zu werden. Wir arbeiten unabhängig von Polizei und Gerichten. Die Beratung ist auch unabhängig davon, ob die*der Täter*in bekannt ist bzw. ermittelt wurde.
  • Die Beratung erfolgt unentgeltlich und kann anonym und vertraulich gestaltet werden.
  • Bei Verständigungsschwierigkeiten organisieren wir eine Übersetzung durch Dolmetscher*innen. Wir können also mehrsprachig beraten.
  • Die gesamte Beratungsarbeit orientiert sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Opfer und geschieht nur in enger Absprache mit ihnen.

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