Zu den internationalen Wochen gegen Rassismus (15. – 28. März) starten wir, mit Unterstützung von DSW21, unsere Kampagne „Melde rechte Gewalt“. BackUp berät und unterstützt Betroffene von extrem rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Westfalen-Lippe. Mit unserer Kampagne wollen wir öffentliche Räume nutzen, um mehr (potenziell) betroffene Menschen zu erreichen und zu unterstützen.

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Heute jährt sich der rassistische Anschlag in Hanau zum ersten Mal. Der erste Aufschrei verhallte schnell. Antirassistische Bekenntnisse von Politiker*innen werden vielleicht heute nochmal aufgewärmt – was morgen daraus gemacht wird, ist die andere Frage. Beispielsweise steht die Opferberatung in Hessen auf wackeligen Beinen. Wir fordern von der hessischen Politik, unsere Schwesterorganisation response. besser auszustatten.

Wir fordern neben der Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen!

Heute ist der Anschlag nochmal medial präsent. Wir wollen an die Opfer, ihre Angehörigen, ihre Freund*innen und ihre Familien erinnern. Wir nennen den Namen des Täters nicht. Wir gedenken Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin.

#saytheirNames #HanauIstUeberall #HanauWarKeinEinzelfall

Am 1. Oktober 2020 fand im Düsseldorfer Landtag eine gemeinsame Anhörung von Sachverständigen statt. Grundlage dessen waren die Anträge der Fraktion der SPD „Fit für Demokratie: Schutz vor Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus verstärken“ und „NRW braucht einen Masterplan gegen Rechtsextremismus“ sowie der Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Ein Gesamtkonzept gegen Rassismus und Rechtsterrorismus jetzt – für eine Einwanderungsgesellschaft ohne Diskriminierung und Hetze“. Auch die OBR wurde in diesem Rahmen aufgefordert, als Sachverständige an der Anhörung teilzunehmen und eine diesbezügliche schriftliche Stellungnahme einzureichen.

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Die 50-jährige Muslimin hat 13 Jahre lang in Gütersloh gewohnt, seit einigen Jahren lebt sie in einer anderen Stadt. In Gütersloh war sie unterwegs, als der antimuslimische Angriff auf sie passierte:

Auf dem Weg zu einem Arzttermin kommt ihr eine Frau mittleren Alters entgegen. Sie scheint aggressiv und gewaltbereit. Schreit immer wieder antimuslimische Parolen. „Wie lange werden wir Schwestern mit Kopftuch auf der Straße sehen?“ Dies wiederholt sie mehrmals. Die 50-Jährige merkt, dass der verbale Angriff auf sie gerichtet ist. „Ich habe im ruhigen Ton gesagt, sie solle mir nicht nahekommen und ich würde sonst die Polizei rufen.“ Die Angreiferin läuft an ihr vorbei – die Gefahrensituation scheint vorbei zu sein. Doch dann merkt sie, wie ihr von hinten das Kopftuch weggerissen wird. Die Angreiferin zieht so heftig am Tuch und an den Haaren, dass die 50-Jährige zu Boden fällt. Selbst dann zerrt die Angreiferin weiter am Tuch und schreit dieselben beleidigenden Parolen.

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Deutsch

Auch mit den jüngsten Lockerungen von Schutzmaßnahmen in NRW, nehmen wir die gesundheitliche Gefährdungslage durch Covid-19 weiterhin ernst. Um dennoch für alle da sein zu können, die unsere Unterstützung brauchen, werden wir bei Bedarf gemeinsam nach individuellen Lösungen für Präsenzberatungen suchen. Dafür sind wir weiterhin telefonisch und per E-Mail erreichbar.

Telefon: 0172 / 10 454 32
E-Mail: contact(at)backup-nrw.org

English

Despite the recent loosening of safety measures in NRW, we continue to take the health risk due to Covid-19 seriously. If required, we will looking for individual solutions to enable face-to-face consultations together with anyone who might require our support. We can be contacted for this via phone and e-mail.

phone: 0172 / 10 454 32
e-mail: contact(at)backup-nrw.org

français

Même avec le récent assouplissement des mesures de protection en NRW, nous continuons à prendre au sérieux la situation de danger pour la santé que représente Covid-19. Afin d’être là pour tous ceux qui ont besoin de notre soutien, nous travaillerons ensemble pour trouver des solutions individuelles pour les consultations en face à face si nécessaire. À cette fin, nous continuerons à être disponibles par téléphone et par courrier électronique.

téléphone: 0172 / 10 454 32
courrier électronique: contact(at)backup-nrw.org

español

A pesar del relajamiento de medidas de proteccion en NRW, seguimos tomando en serio el riesgo de salud por COVID-19. No obstante, buscarémos soluciones individuales para hacer posible consultaciones presenciales si se requieren, junto con cualquier persona que necesita nuestro apoyo. Para eso nos puede contactar por teléfono o correo electrónico.

teléfono: 0172 / 10 454 32
correo electrónico: contact(at)backup-nrw.org

Türkçe

NRW Eyaleti koruyucu önlemleri gevşetmiş olsa bile, sağlığa yönelik tehlikelerden dolayı Covid 19′ u halen ciddiye alıyoruz. Desteğe ihtiyaç durumlarda, en olabilir desteği size özel nasıl oluşturabileceğimizi konuşup, sizlerin yanında olmaya gayret gösterecegiz! Telefon ya da mail ile bize herzaman ulaşabilirsiniz.

Telefon: 0172 / 10 454 32
mail: contact(at)backup-nrw.org

Kurdî

Herçend ku tevdîrên parastinê li NRW’ê hatine kêmkirin, em dîsa jî nexweşketina bi vîrûsa koronayê (Covid-19) piçûk naxin. Le ji bo ku em dîsa jî bikaribin amade bin seva her kesên ku alîkarîyê ji me dixwazin, em’ê bi hev ra li çareyên yekta (kesîn) ji bo şewrê bibînin. Loma hûn dikarin hê jî bi rêya telefonê û e-mailê li me bigerin.

Telefon: 0172 / 10 454 32
E-peyam: contact(at)backup-nrw.org